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Topfavorit Planegg zu Gast zum Spitzenspiel-Wochenende

Als nächste Aufgabe haben die Mad Dogs Frauen keine Geringeren als die Spielerinnen vom Rekordmeister ESC Planegg vor sich. Die „Pinguine“, die ihren achten Titel in der vergangenen Saison feierten, vereinsamen regelrecht an der Tabellenspitze. In 14 Spielen mussten sie bislang nur einmal zwei Punkte gegen die ECDC Memmingen Indians Frauen lassen. Das reicht immer noch locker zu einem 7-Punkte-Vorsprung auf die zweitplazierten Mad Dogs Frauen trotz zwei Spielen weniger. Auch zum Beispiel beim Penalty Killing und der Scoring Efficiency dominiert der ESC die Liga.

Rückschläge gab es dennoch in dieser Spielzeit für das Team aus Oberbayern. So fallen schon lange Topstürmerin Kerstin Spielberger und Sarah Kubiczek aus. Doch dem Kader gelang mehr, als nur diese schmerzlichen Ausfälle zu kompensieren. Einsame Topscorerin und Torschützenkönigin ist Nationalmannschaftskapitänin Julia Zorn, die ihre stärkste Saison seit vier Jahren spielt. Das Prunkstück ist aber die mit mehreren Nationalverteidigerinnen gespickte Defensive, die in 14 Spielen gerade einmal 11 Gegentore durchlassen musste.

Ihren Saisoneinstand geben für Mannheim die Verteidigerinnen Luci Schmitz und Helen George, die im Rahmen des Mad Dogs-Studienprogramms ein Auslandssemester in den USA beziehungsweise Frankreich verbrachten.

Die beiden ersten Begegnungen verloren die Mannheimerinnen auswärts vergleichsweise knapp mit 2:0 und 2:1. Die Favoritenrolle ist somit klar vergeben, dennoch dürften es zwei spannende Spiele werden.

Spielbeginn ist am Samstag um 19:30. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen findet die Begegnung ohne Zuschauer statt.

Die Partie ist im Livestream bei eishockey-online.com zu sehen: https://www.eishockey-online.com/index.php/mehr-eishockey/livestream-frauen-eishockey-bundesliga

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Kämpferische Mad Dogs Frauen verlieren gegen effiziente Memmingerinnen

Trotz Leistungssteigerung zogen unsere Mad Dogs Frauen gegen Memmingen im zweiten Spiel deutlicher als am Vortag den Kürzeren und müssen ein punktloses Wochenende hinnehmen.

Vom Start weg begannen die Mannheimerinnen druckvoller und frischer und setzten die Gäste unter Druck. Memmingen wusste sich aber zu verteidigen. Nach einigen Minuten waren die Allgäuerinnen ebenfalls im Spiel angekommen und setzten in der 10. Minute den ersten Treffer durch Sonja Weidenfelder im Nachsetzen. Strafen waren in der von beiden Seiten fair geführten Partie selten. Je einmal musste eine Mannheimerin und eine Memmingerin im ersten Abschnitt auf die Bank, was keine Auswirkungen auf das Ergebnis hatte. Die Gäste jetzt stärker und am Drücker. Rettete der Mannheimer Pfosten in der 15. Minute noch hörbar, zeigte Laura Kluge in der 18. Minute ihre ganze Klasse mit einem Full-Speed-Bauerntrick und baute auf 0:2 aus.

Null Tore, null Strafen = langweiliges Mitteldrittel? Fehlanzeige. Die Mad Dogs Frauen drehten eine weitere Stufe höher, nutzten die lange Bank und schnürten die Gäste immer wieder in ihrer Zone ein, feuerten aus allen Winkeln. Doch wenn nicht noch ein Schläger, Arm, Bein oder Körper einer Memmingerin dazwischen war, fehlte es an Kleinigkeiten. Kleinigkeiten, die aber entscheidend waren.

Die Vorentscheidung brachte das 0:3 in der 44. Minute durch einen wuchtigen Distanzschuss von Nachverpflichtung Mariah Hinds, verdeckt für Mad Dogs-Torhüterin Jessica Ekrt. Sicherlich hatte sich einiges an Frust über den Zwischenstand angestaut, denn die Reaktion folgte auf dem Fuß. Brooke Bonsteel zog vor Torfrau Saskia Serbest, arbeitete, Lola Liang arbeitete ebenfalls – 1:3.

Den Schlusspunkt setze Anne Bartsch mit einem wohlplazierten Schuss zum 1:4-Endstand in der 50. Minute. Wie schon zuvor fand die Scheibe trotz unermüdlicher Versuche kein weiteres Mal den Weg ins Memminger Tor.

Einsatz, Kampfgeist und Moral stimmten von der ersten bis zur letzten Sekunde. Was fehlte, waren Effizienz und die Kaltschnäuzigkeit, welche die Gäste auszeichnete. Und als Konsequenz daraus fehlten Tore. Beide Teams haben schnelles, hochwertiges und spannendes Eishockey gezeigt, und die Richtung stimmt dennoch aus Mannheimer Sicht. Die Spiele haben auch aus Mannheimer Sicht trotz des bitteren Ergebnisses Lust auf mehr gemacht, und vielleicht sieht man sich in den Playoffs wieder, mit dem dann hoffentlich besseren Ende für die Mad Dogs. Vorher gibt es aber Richtung Hauptrundenende mit zwei Auswärtsspielen in Memmingen die Gelegenheit zur Revanche.

Ihre letzten beiden Spiele in diesem Jahr führen die Mad Dogs Frauen am kommenden Wochenende nach Bergkamen, Spielbeginn ist am Samstag um 17:30 am Häupenweg.

Mannheim – Memmingen 1:4 (0:2, 0:0, 1:2), 28.11.2021

Tore:

0:1 (09:26) # 19 Sonja Weidenfelder (# 18 Marina Swikull, # 72 Laura Kluge)

0:2 (17:29) # 72 Laura Kluge

0:3 (43:03) #4 Mariah Hinds

1:3 (43:15) # 8 Lola Liang (# 7 Brooke Bonsteel, # 18 Laura Lundblad)

1:4 (49:47) # 71 Anne Bartsch

Strafminuten: Mannheim: 4, Memmingen: 4

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Mad Dogs Frauen empfangen ECDC Memmingen Indians Frauen

Das einzige Team, mit dem sich unsere Mad Dogs Frauen in dieser Saison noch nicht gemessen haben, sind die ECDC Memmingen Indians Frauen, die am Samstag und Sonntag in der kleinen SAP arena zu Gast sein werden.

Die aktuelle Spielzeit ist für die Allgäuerinnen bislang nicht einfach verlaufen. Fielen bereits Daria Gleißner und Neuzugang Andrea Lanzl vor der WM aus, füllte sich das Lazarett der Indians nach der WM mit fünf weiteren Ausfällen.

Mittlerweile sind einige Spielerinnen wieder zurückgekehrt, aber mit Gleißner, Lanzl und Carina Strobel zum Beispiel fehlen weiterhin wichtige Leistungsträgerinnen. Aus diesem Grunde hat man mit der Kanadierin Mariah Hinds die Defensive verstärkt.

Auch hinter der Bande wurde durchrotiert. Georg Taferner, der zur Saison die Nachfolge von Werner Tenschert antrat, wurde nach nur zehn Spielen entlassen. Abgelöst hat ihn Waldemar Dietrich, zuletzt für den EV Königsbrunn in der Bayernliga der Männer tätig.

Dennoch hat das Team sich nicht nur durchgebissen, sondern steht in der Tabelle auf dem vierten Platz mit einem Rückstand von nur drei Punkten auf die ERC Ingolstadt Frauen. Zum Tabellenfünften Eisbären Juniors Berlin Frauen beträgt der Abstand sechs Punkte bei zwei Spielen weniger.

Der Vergleich der vergangenen Saison zwischen den Indians und den Mad Dogs fällt eindeutig zugunsten der Gäste aus. Die vollen 12 Punkte holten sie aus den Heim- (6:4, 2:1) und Auswärtsspielen (1:2, 1:7). Und auch wenn die Memmingerinnen unsere Mad Dogs Frauen in der aktuellen Spielzeit in ihrer Medienmitteilung in der Favoritenrolle sehen, kann sich der „indirekte Vergleich“ sehen lassen. Die KEC-Frauen wurden deutlicher geschlagen, und in den letzten beiden Spielen errang man ebenfalls eine Punkteteilung bei den ERC Ingolstadt Frauen.

Da die anderen Ligaspiele des Wochenendes abgesagt wurden, dürften noch einige Zuschauende mehr am Livestream zwei offenere und spannendere Begegnungen sehen als die aktuelle Tabelle den Anschein erwecken mag.

Beide Partien am 27.11.2021 um 19:30 und 28.11. um 11:45 können bei Eishockey Online im Livestream verfolgt werden: https://www.eishockey-online.com/index.php/mehr-eishockey/livestream-frauen-eishockey-bundesliga

In der kleinen SAP arena sind auch Zuschauende vor Ort zugelassen. Für sie gilt aber die 2G+-Regelung (geimpft oder genesen plus Testnachweis) sowie Maskenpflicht auch am Platz. Die genauen Hygienebestimmungen sind unter https://www.maddogsmannheimfrauen.de/spielstaette zu finden.